Wednesday, July 25, 2018

Sampai Ya


Alif belum sampai Ya
Kau dah iya iya
Aku beri petua
Bukan gurau senda 
Walau ku bukan Hamka
Kau dengar sahaja
Kalau nanti tak suka 
Tolak tepi belaka

Waktu kita mula
Kau semangat waja
Kau buat ku gila 
Aku nak rileks saja
Bila sampai masa
Cubaan melanda
Kau tak lapang dada
Kau angkat kaki juga

Berlalu gesa-gesa
Satu jangka masa
Aku yang setia 
Masih falsafah sama 
Rasa gerun pun ada
Takut tak kekal lama
Tapi adicita 
Tak datang dengan kereta

Mesti ada daya
Harus ada usaha
Tadah tangan berdoa
Selagi malam menjelma
Cari ilmu utama
Baca risalah behena
Hajat jangan lupa
Handai betuli jua

Pada ta qaf wau ya 
Jangan kau putus asa

25 Julai 2018
20:30

Sunday, June 10, 2018

Palestine

Ramadhan is a fasting month for the Muslims. The time to fast varies each year [according to Islamic calendar, the Hijri].

15th Ramadhan = 30.05.2018
5:59 a.m


This morning after I performed Subuh (morning prayer, the first of 5 prayers a day – in summer Subuh is around 3:30 to 4 a.m) and recited a few pages of Al-Quran (the holy book for the muslims), I logged into my Twitter to read about today’s news. Well Twitter is now somehow the fastest way for me to catch up with current issues. 

To my shock, I saw a tweet from a famous Malaysian singer, Faizal Tahir, saying that Gaza was now being attacked. So I googled about the news. Apparently Israel was attacking Palestine after militants in the Gaza Strip launched their biggest attack on Israel in years. 

According to the news, ‘It follows weeks of tension in the Gaza Strip since the weekly "Great March of Return" demonstrations kicked off on March 30. More than 100 Palestinians were killed and more than 13,000 injured during border protests. Israeli Defense Forces have been accused of deadly and heavy-handed tactics, while Israeli officials claimed they were merely defending the border from Hamas terrorists.’ - which we all know that the Palestinians were defending their homeland. 

I jumped out of my bed to write this, since I couldn’t continue sleeping (which I always do after sahur and performing Subuh. I’ll go back to sleep until 7:00 a.m) after I knew what had happened to my brothers and sisters in Gaza. 
May God help them overcome all the attacks and injustices in the holy month of Ramadhan. 
Let us all pray for Palestine.

It was not even him

Ramadhan is a fasting month for the Muslims. The time to fast varies each year [according to Islamic calendar, the Hijri].


11th Ramadhan = 26.05.2018

There were so many people today! It turned out that today was the day where a few strands of beard of the prophet Muhammad PBUH was brought from Turkey. (PBUH is an abbreviation of peace be upon him also often written as SAW. SAW is the abbreviation for the arabic phrase which carries the same meaning as PBUH)

I heard about it before, that during Ramadhan the beard will be rotated to mosques all over Germany to be shown to the muslims. I saw it once when I visited Topkapi in Istanbul. Having seen the prophet’s beard again brought the sense of longing for him. I am sure all of the people there felt it too. Some even shedded tears for missing the prophet so much.

As for me, to be honest, I felt embarrased about myself. It was only his beard but I stood far away from it. I was thinking, what if he was there? What if he asked me what I have done as one of his followers. I had no answer for that. I was not ready to meet him, I couldn‘t face him. I was ashamed of myself – I still am. How can I wish to meet him when I’m not ready, and most importantly when I am still too far away from being good enough to have the privilege to meet him. 
May this feeling haunts me forever and help me follow all of his teachings.

Solidarity

Ramadhan is a fasting month for the Muslims. The time to fast varies each year [according to Islamic calendar, the Hijri].

3rd Ramadhan = 18.05.2018

It was my first time going to mosque in Kempten for tarawih (extra prayers performed by the muslims at night in the month of Ramadhan). Before this I stayed quite far from the mosque so I mostly performed my tarawih alone at home.

As soon as I came in, I saw an old lady smiling at me. So I went to her, shook her hand and hugged her. We muslims always do that (hugging those from the same gender as us whenever we meet at mosque), even though it‘s the first time we meet each other. I don’t know how to really explain that, but we normally hug each other to show the brother- or sisterhood among Muslims and a sign of solidarity towards each other.


For the first time I felt like I was at home performing the 20 rak’ah of tarawih with the people from my own region, Kempten.  (Rak’ah is a single unit of islamic prayers) It only took us an hour. That sounds like a lot, but it was not difficult at all. All muslims agree with this; performing tarawih help to calm the inner spirit and that is the beauty of Ramadan.


Friday, March 23, 2018

Eine besondere Unterhaltung

‚Wo genau jetzt eigentlich? Alter ... Soll es in der Maschinenbau Fakultät oder Studienamt sein?’ sagt Aiyra Nadira. Sie ruft wieder diese Frau vom Career Service an.

‚Hallo Aiyra hier. Entschuldigung. Wo findet eigentlich mein Termin statt?’ Aiyra hat einen Termin um ihre Lebenslauf Mappe zu korrigieren. Sie muss sich in diesem Semester eine Stelle für ihre Bachelorarbeit  sichern.

‚Beim Studienamt, Career Service. Die Informationen gibt es auch  in der E-Mail, die ich geschickt habe.’ sagt die Frau.

Na jaaaa.. Wo? Ich habe gut fünf Mal die E-Mail gelesen. Es steht gar nichts drin.

‚Achso. Entschuldigung nochmal. Ich habe mir die Informationen einfach aus unserem Telefongespräch gemerkt.’ sagt Aiyra. Immer so. Aiyra magt es nicht so gerne mit jemand anderen zu streiten. Obwohl sie genau weiß, dass sie recht hat. "Eine Niederlage ist nicht weniger Wert, sondern ein wahrer Gewinn" diesen Satz hat Aiyra in ‚99 Cahaya di Langit Eropa’, gelesen, ein indonesisches Buch das sie gerne liest.  

‚Gar kein Problem. Also dann gehen Sie jetzt zum Career Service beim Studienamt.’ sagt die Frau mit einem Lächeln. Das rührt Aiyra, weil es bedeutet, dass alles in Ordnung ist.
                                            
So läuft Aiyra zügig von der Maschinenbau Fakultät zum Studienamt, weil es ein Stück weiter entfernt liegt. Sie will nicht, dass Frau Richter, die Frau, die bei sie einen Termin hat, so lang warten muss. Sie kennt die Frau nicht, weil der Career Service normalerweise eine externe Person engagiert.  Diese Person hilft den Studenten bei ihrem Lebenslauf sowie beim Anschreiben für die Bewerbung um einen Praktikumsplatz oder für eine Bachelorarbeit.

Als sie ankam und in den Besprechungsraum ging, fand sie eine Frau mittleren Alters vor. Ahhh .. Frau Richter. Sie hatte ein Lächeln in ihrem Gesicht.

Als sich die beiden einander vorstellten, bemerkte Aiyra die Halskette von Frau Richter. Es schockiert sie. Eine Halskette mit Davidstern. Sie hat gleich gedacht, ob sie eine Jüdin ist? Kann nicht sein. Sie sieht nicht wie eine aus. Und am wichtigsten ist, ob diese Frau mir helfen möchte?

Warum hat Aiyra gedacht, dass die Frau ihr nicht helfen wird?
     Muslime und Juden haben schon immer eine unglückliche Beziehung zueinander.
2   Probleme in Palästina und Israel.

Aber als die beiden über den Lebenslauf diskutieren und Frau Richter diesen korrigiert,  stellt Aiyra fest, dass diese Frau sehr nett ist. 

Nachdem Frau Richter den Lebenslauf korrigiert hat
frägt sie Aiyra, ob sie noch Zeit hat sich mit ihr zu unterhalten. 
Sie hat Interesse an Aiyra, ihrem Kopftuch und ihrer Religion.

Frau Richter (FR)
Aiyra (A)

FR : Also aus ihrem Lebenslauf, weiß ich, dass Sie aus Malaysia sind. Darf ich fragen welcher Religion Sie angehören? Ja, weil in verschiedenen Ländern tragen Frauen Kopftücher. Ich möchte nicht raten.

A : Ich bin eine Muslimin.

FR : Wie ist es hier für Sie? Sind die Leute alle nett zu Ihnen? Wurden Sie wegen Ihres Kopftuchs belästigt?

A : Nein. Die Leute hier sind alle nett. Gott sei Dank bis jetzt gibt es keine Probleme.
(Sagt Aiyra mit einem Lächeln)

FR : Also es tut mir leid  wegen den Fragen. Ich interessiere mich dafür. Also wenn ich fragen darf, natürlich nur wenn Sie antworten wollen … Haben Sie keine Angst, dass Sie anders sind? Wegen Ihrem Kopftuch und so?

A : Es ist gar kein Problem. Sie können gerne alles fragen. Ich erkläre es Ihnen gerne. Also... Ich bringe meine Religion immer mit. Egal wo ich hingehe, irgendwann und irgendwie zeige ich, dass ich eine Muslimin bin. Das Kopftuch ist einer von den Beweisen und ich bin stolz darauf. Ich weiß, wenn es Probleme gibt, wird Gott mir immer helfen.
Darf ich Ihnen jetzt eine Frage stellen? Ihre Halskette… 

FR : Ahhhh... Hier? Ich habe vor 10 Jahren in Israel gewohnt. Diese Halskette ist ein Symbol von Solidarität der Bevölkerung von Israel. Den Menschen. Nicht die, der Politiker. Die Leute in Israel sind sehr nett und die Landschaft ist sehr schön. Ich mag es gerne.
Ich bin keine Jüdin. Ich habe keine Religion, aber ich habe große Interesse daran.

Ich hatte einmal eine Auseinandersetzung wegen der Kette. Ein Mann kam zu mir und wollte mich schlagen. Er dachte, dass ich eine Jüdin bin. Eine muslimische Kommilitonin hat mir geholfen und den Mann aufgehalten. Dann kam ich zu der Erkenntnis, dass unterschiedliche Religionen keinen Sinn ergeben. Es ist die Menschlichkeit, die wichtig ist. Wir können alle doch in Frieden leben. Warum gibt es Unterschiede und so weiter. Jeder kann das machen was er möchte. Also Muslime, Juden, Christen, alles verschiedene Religionen. Keine Einschränkungen. 

A : Echt? So schlecht? Aber trotzdem tragen Sie die Kette immer?

FR : Ja. Wegen meiner Liebe zu Israel und den Menschen. Deswegen trage ich sie immer noch. Und deswegen dachte ich, dass Sie wahrscheinlich Problem mit Ihrem Kopftuch haben.

A : Ja… Eine Person kann ein gutes Leben führen, wenn sie eine perfekte Führung gefunden hat, um ihr Leben zu leben. Wenn eine Person ein gutes Leben führt, wird sie sich von anderen Personen beeinflussen lassen und schließlich wird jeder in Harmonie leben. Das ist was ich glaube.

FR : Das möchte ich jetzt auch glauben. Sie haben sehr reife Gedanken trotz Ihres jungen Alters. Also... Danke schön für die schöne Unterhaltung. Es wäre schön, wenn wir uns noch länger unterhalten könnten. Aber die Zeit...

A : Ja, das wäre schön. Danke schön für Ihre Hilfe beim Lebenslauf. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

FR : Ja gerne. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bewerbungen und im Studium. Wahrscheinlich sehen wir uns wieder.

Als Aiyra die Tür schloss, realisierte sie etwas. Sie fürchtete sich. Sie hatte Angst davor, eine Frage zu stellen. Eine Sache, die sie fragen sollte.
Was dachte Frau Richter über die Menschen in Palästina?
Verdienen sie es, was sie jetzt durchmachen müssen?
Sind sie nicht auch nette Leute, wie die Menschen aus Israel? 

Wie regiert man ein Land, das einem nicht gehört?
Wer hat das Versprechen zuerst gebrochen?

Vielleicht wird Aiyra das, das nächste Mal fragen. Mit der Hoffnung, dass es ein nächstes Mal gibt.

Und diese Art von Gesprächen ist, was sie erlebte, seit sie in diesem erfolgreichen und friedlichen Land namens Deutschland lebt. Sie war immer offfen für diese Art von Unterhaltung für die Leute, die sich normalerweise nicht trauen Fragen zu stellen. Wissen und Meinungen sollen geteilt werden.